Viele Studierende möchten später mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Doch im Studium stellt sich oft eine entscheidende Frage:
Wie erkennt man Mobbing frühzeitig und wie kann man sicher damit umgehen?
Erfahrungsgemäß fühlen sich viele nicht ausreichend vorbereitet, wenn es um den Umgang mit Mobbing geht. Zusätzlich führen insbesondere technische Veränderungen zu einem starken Anstieg bei Cybermobbing.
Gerade angehende Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen oder Erziehungswissenschaftler:innen erleben im späteren Berufsalltag häufig Situationen, in denen sie Gruppendynamiken einschätzen und angemessen reagieren müssen. Gleichzeitig bleibt das Thema Mobbingprävention im Studium oft abstrakt oder wird nur am Rande behandelt.
Unser Seminar für Studierende setzt genau hier an. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der praktischen Arbeit an Schulen und lädt dazu ein, Mobbing nicht als individuelles Problem einzelner Personen zu betrachten, sondern als Dynamik innerhalb sozialer Systeme.
Der Seminarimpuls schafft Raum für Austausch, Perspektivwechsel und konkrete Einblicke in Präventionsarbeit. Studierende erhalten damit Wissen und Orientierung für ihr zukünftiges berufliches Handeln.
Warum ist es wichtig, sich bereits während des Studiums in Mobbingprävention auszubilden?
Wer später in pädagogischen oder psychosozialen Arbeitsfeldern tätig ist, begegnet früher oder später Situationen, in denen Gruppenprozesse eine zentrale Rolle spielen.
Mobbing entsteht selten spontan zwischen zwei Personen. Vielmehr entwickeln sich über längere Zeit Dynamiken innerhalb einer Gruppe, die Betroffene stark belasten können. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen aus Schulen und aktuelle Forschung, dass frühe Prävention das soziale Klima in Klassen nachhaltig verbessern kann.
Studierende profitieren deshalb davon, bereits im Studium ein differenziertes Verständnis für Mobbing zu entwickeln. Wer Gruppendynamiken erkennt und einordnen kann, gewinnt Sicherheit für den späteren Berufsalltag.
Genau hier setzt unsere Arbeit bei Zeichen gegen Mobbing e. V. an. Unsere Mission ist es, Menschen zu befähigen, Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen. Dafür stärken wir Communities, fördern Prävention und ermöglichen Empowerment.


Was passiert in dem Seminar zur Mobbingprävention?
Der Hochschulimpuls dauert 90 bis 120 Minuten und ist bewusst dialogisch gestaltet. Kurze Umfragen und Diskussionsimpulse sorgen dafür, dass Studierende aktiv eingebunden werden und eigene Erfahrungen oder Fragen einbringen können.
Das Seminar kann sowohl in Präsenz als auch digital stattfinden und lässt sich flexibel in bestehende Lehrveranstaltungen integrieren.
Durchgeführt wird der Impuls von
- Social Visionaries, die sich ehrenamtlich für Mobbingprävention engagieren
- Teammitgliedern mit pädagogisch-psychologischem Hintergrund
Sie bringen Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Schulklassen, Lehrkräften und Betroffenen ein und ermöglichen so einen realistischen Einblick in den Schulalltag.
Auf Wunsch stellen wir eine Teilnahmebescheinigung aus.
Was lernen Studierende über Mobbing?
Im Seminar stehen vier zentrale Lerninhalte im Mittelpunkt. Sie sollen Studierenden helfen, Mobbing besser zu verstehen und Prävention als Teil ihres zukünftigen beruflichen Handelns zu begreifen.
Mobbing sicher erkennen
Viele Situationen im Schulalltag wirken auf den ersten Blick ähnlich. Studierende lernen deshalb, Mobbing klar von Konflikten oder Streit zu unterscheiden und typische Merkmale von Mobbingprozessen zu erkennen.
Gruppendynamiken verstehen
Mobbing entsteht selten zwischen zwei Personen allein. Im Seminar wird sichtbar, welche Rolle Gruppenprozesse spielen und wie sich Dynamiken innerhalb von Klassen entwickeln können.
Cybermobbing einordnen
Digitale Räume verändern soziale Interaktionen erheblich. Studierende erfahren, welche Besonderheiten Cybermobbing mit sich bringt und warum digitale Angriffe für Betroffene besonders belastend sein können.
Handlungsansätze kennenlernen
Anhand unseres Präventionsprojekts und etablierter Interventionsstrategien erhalten Studierende Einblicke in konkrete Ansätze, mit denen Schulen Mobbing vorbeugen und lösen können.
Für wen eignet sich der Hochschulimpuls?
Der Seminarimpuls richtet sich besonders an Studierende aus den Bereichen
- Soziale Arbeit
- Lehramt
- Psychologie
- Erziehungswissenschaft
Auch Dozierende, Fachschaften oder AStA-Teams können das Seminar unkompliziert in Lehrveranstaltungen, Projektwochen oder Aktionstage integrieren.
Der Impuls eignet sich sowohl als Ergänzung zu bestehenden Seminaren als auch als eigenständige Veranstaltung im Rahmen von Hochschulprojekten.
Du möchtest das Seminar an Deine Hochschule holen?
Du bist Dozent:in, engagierst Dich in einer Fachschaft oder arbeitest im AStA? Dann bring unseren Seminarimpuls zur Mobbingprävention an Deine Hochschule und ermögliche Studierenden einen praxisnahen Einblick in dieses wichtige Thema.
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Stephie Hitzler-Gugg
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