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Stark gegen Mobbing – stark fürs Berufsleben: Zeichen gegen Mobbing e.V. auf der ABI Zukunft Messe Hamburg


Mobbing endet nicht mit dem letzten Schultag. Auch in Ausbildungsbetrieben, Hochschulen und im Arbeitsleben berichten junge Menschen immer häufiger von belastenden zwischenmenschlichen Erfahrungen. Frühe Sensibilisierung und Kompetenzen im Umgang mit herausfordernden Situationen gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung.

Gronau (Leine), März 2026 – Vor diesem Hintergrund ist Zeichen gegen Mobbing e. V. am 18. April auf der ABI Zukunft Messe Hamburg vertreten. Die Messe zählt zu den größten Berufsorientierungsveranstaltungen für angehende Abiturient:innen in der Region Hamburg. 2025 verzeichnete sie rund 2.400 Besucher:innen. Für viele junge Menschen ist sie ein wichtiger Anlaufpunkt zur Orientierung für Fragen rund um Studium, Ausbildung und persönliche Entwicklung.

Soft Skills stärken
Vor Ort vertreten den Verein Geschäftsführerin Vanessa Huck sowie die beiden Social Visionaries Thimo Limpert und Anna Lutze. Die Social Visionaries des Vereins – junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren – begleiten bundesweit Präventionsprojekte an Schulen. Sie vermitteln Wissen über Mobbing und Cybermobbing, stärken Klassenstrukturen und zeigen betroffenen Schüler:innen Wege auf, wie sie Unterstützung erhalten können.

Mit dem Vortrag „Soft Skills, die dich weiterbringen: Dein Ehrenamt-Powerboost“ macht der Verein deutlich, wie ehrenamtliches Engagement junge Menschen beim Ausbau zentraler Schlüsselkompetenzen unterstützt und gleichzeitig dazu beiträgt, betroffene Schüler:innen wirksam zu stärken. Er zeigt zudem, wie persönliches Engagement mit gesellschaftlicher Verantwortung verbunden werden kann.

Gruppenfoto aus 14 Personen aus neu ausgebildeten Social Visionaries und ihren Trainer:innen.
Stark gegen Mobbing – stark fürs Berufsleben- Dafür setzt sich der Verein Zeichen gegen Mobbing e.V. ein.

Gleichzeitig profitieren die Ehrenamtlichen selbst: Sie sammeln praktische Erfahrung im Umgang mit Gruppen, entwickeln kommunikative Fähigkeiten weiter und lernen, Herausforderungen sicher und empathisch zu begegnen. Diese Kompetenzen gelten in vielen Branchen als wichtige Grundlage für erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Viele junge Menschen wollen sich engagieren, wissen aber nicht genau, wie sie ihre eigenen Stärken sinnvoll einbringen können. Unser Ansatz verbindet beides: Wir verbessern konkret den Umgang mit Mobbing an Schulen und schaffen gleichzeitig einen Raum, in dem junge Erwachsene Soft Skills entwickeln, die ihnen später auch beruflich zugutekommen“, sagt Vanessa Huck, Geschäftsführerin von Zeichen gegen Mobbing e. V.

Einladung an Interessierte
Besucher:innen der ABI Zukunft Messe Hamburg können am Stand von Zeichen gegen Mobbing e. V. mit den Teammitgliedern ins Gespräch kommen, Informationen zur Arbeit des Vereins erhalten und sich über Einstiegsmöglichkeiten als Social Visionary informieren. Der Vortrag findet direkt auf dem Messegelände statt.

Mobbing als unterschätzte Belastung im Schulalltag
Mobbing ist ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Problem in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Laut letzter HBSC-Studie des Robert Koch-Instituts ist etwa jede:r siebte Schüler:in in Deutschland direkt von schulischem Mobbing betroffen. Weitere 7 Prozent berichten von Erfahrungen mit Cybermobbing als Betroffene oder Beteiligte. Die repräsentative Cyberlife-V-Studie 2024 zeigt sogar, dass 18,5 Prozent der 7- bis 20-Jährigen bereits Cybermobbing erlebt haben, Tendenz steigend.

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Über Zeichen gegen Mobbing e. V.

Zeichen gegen Mobbing e. V. hat seinen Sitz im niedersächsischen Gronau (Leine). Die Mission des Vereins ist es, in Präventionsprojekten gemeinsam mit Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften an konkreten Lösungen für ein besseres Miteinander zu arbeiten. Durch Hilfsangebote von sogenannten Social Visionaries im Alter zwischen 18 und 28 Jahren soll zudem erreicht werden, dass sich mehr betroffene Schüler:innen wirksame Unterstützung suchen und ihre Schulzeit ohne Mobbing und Cybermobbing verbringen können.

Mehr Informationen über die Arbeit des Vereins gibt es unter www.zeichen-gegen-mobbing.de.  

Sandra Bastian

Kontakt für Journalist:innen

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